Die IN.D Fotoausstellung “Blau” für die DAK Deutschland wurde feierlich im Bundespresseamt von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Mechthild Dyckmanns (FDP) eröffnet.
Vorangegangen war ein Fotowettbewerb, der vom IN.D Hamburg organisiert und schließlich zu einer viel bestaunten Ausstellung zusammengestellt wurde. Manfred Wigger, Dozent für Fotografie am IN.D Hamburg hatte in vielen vorangegangenen Monaten mit einigen Meisterschülern aus Hamburg aus den prämierten und eingesandten Foto-Werken des IN.D Hamburg, Düsseldorf, Berlin
eine Ausstellung zusammengefügt, die nun die nächsten Jahre Menschen, jung und alt, zur Diskussion und Nachdenklichkeit anregen wird. “Wir sind stolz auf diesen Erfolg, es ist auch bereits die dritte Herausforderung dieser Art, die wir mit gesellschaftlich relevanten Themen im Auftrag der DAK Deutschland durch die Bundesrepublik touren lassen. “ sagt Ulrike Krämer. Und der Initiator Manfred Wigger ergänzt nicht ohne stolz, : “Unsere letzte IN.D Fotoausstellung aus dem Jahr 2004 zum Thema “Rauchen” ist bereits seit fünf Jahren in Deutschlands Schulen und Ämtern unterwegs. Die nächste vom IN.D organisierte Ausstellung aus dem Jahre 2008 zum Thema “Ernährung” folgt diesem Weg in anerkannter Weise mit angeregtem Interesse auch seitens der Politik.” (Anmerkung der Redaktion: Damals eröffnete Ulla Schmidt diese Ausstellung im Umfeld mit der Debatte der ”Dicken Kinder in Deutschland” ) Gute Vorraussetzungen hat auch das neue Thema Alkohol hohes Interesse bei Betroffenen, Lehrern und Verantwortlichen allerorts auszulösen.
Schön, dass sich hier gerade junge Studenten aus ganz Deutschland, dieses Mal aus allen drei IN.D Standorten, so komplex und tiefgründig dem schwierigen Thema genähert haben. Schließlich sind sie auch die Zielgruppe, die zum Umkehren und Nachdenken angeregt werden sollen. Mechthild Dyckmanns erzählte uns auf der Pressekonferenz auch von den zunehmend betroffenen jungen Frauen, die trotz Schwangerschaft den Alkohol nicht streichen und damit die Folgen für ihr Neugeborenes sträflich missachten. Professor Dr. Rebscher , DAK Vorstandsvorsitzender der DAK und Professor Thomasius von dem UKE Hamburg waren auch sichtlich begeistert von den unterschiedlichen Interpretationen und dem Einfühlungsvermögen der jungen Design Studenten des IN:D: Von “typischen Alkoholverstecken eines Suchtkranken , über Todesstrecken/ Alleen der Landstrasse bis hin zum alkoholgeschrumpften Gehirn im Martiniglas” jeder entdeckte schnell ein anderes Bild, das
besonders nachdenklich stimmte. Auch das Foto “Flasche aus Legosteinen ”zeigte auf, das Alkohol in Deutschland leider viel zu früh in manch einer Kinderstube anfängt.
Für die glücklichen Gewinner der DAK Preise war es an diesem Tag in Berlin eine große Ehre von den prominenten Rednern gewürdigt zu werden und von der Presse zu dem einen oder anderen Interview aufgefordert zu werden.
Die Gewinner des Wettbewerbs:
1. Platz: Sophie Greve („Der Morgen danach“), IN.D Hamburg
2. Platz: Astrid Hüller („Alkoholverstecke“),,IN.D Hamburg
3. Platz Christian Baur („Warum trinkst du?“) ,IN.D Hamburg
3. Platz Carolin Saupe („Ein Bier trinken“)IN.D Berlin
Darüber hinaus fanden folgende Arbeiten eine besondere Erwähnung:
Andreas Gühne, Mose („Hero“), Sally Milota, Kremperheide („Richtfest“), Annemarie Sauerbier, Braunschweig
(„Einkaufsgewohnheiten“), Katrin Jackisch, Berlin („Martini Brainstorm“), Nikolai Karabadjakhov, Rostov am Don / Russland („Airbags“)
Den übrigen Foto-Teilnehmern der Ausstellung bleibt das Vergnügen von den Besuchern oder anderer Betrachter
zum Lieblingsfoto gekürt zu werden. Das wurde an diesem Tage auch schon für einige als Kompliment wahr.
Eine rundum gelungene Veranstaltung!!

